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650 Wohnungen im Holzmoor

650 Wohnungen im Holzmoor

Die Verwaltung ist mit dem Bebauungsplan (GL51) für das Projekt "Holzmoor-Nord" fertig und legt es nun den politischen Gremien vor. Bereits am 21.4. kommt die Vorlage (21-15519) in den Bezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach und am 28.4. zur Vorberatung in den Planungs- u. Umweltausschuss. Die Diskussion um das Baugebiet dauert schon einige Jahre. Seit 2018 gibt es Untersuchungen insbesondere im Hinblick auf seltene Arten und das Thema Frischluftschneise. Nun scheinen die einzelnen Problempunkte soweit vorangeschritten, dass konkrete Planungen möglich waren. Der Investor, die Borek Immobilien GmbH & Co.KG, plant ca. 650 Wohnungen zu errichten inkl. 20% Sozialer Wohungsbau. Mehrheitlich soll es sich um Mietwohnungen handeln. Ursprünglich waren sogar mal bis zu 970 Wohneinheiten geplant, dies musste allerdings aufgrund fehlender Flächen verworfen werden. Sind die Wohneinheiten realisiert, kommt Braunschweig seinen Zielen im Wohnungsbau ein gutes Stück näher. Die Realisierung wird allerdings einige Jahre in Anspruch nehmen und in Bauabschnitten erfolgen.

Bodenvorratspolitik beschlossen

Bodenvorratspolitik beschlossen

In der Ratssitzung am 23. März 2021 wurde der sogenannte "Baulandpolitische Grundsatzbeschluss" mit großer Mehrheit beschlossen. Die CDU Ratsfraktion hatte dazu zahlreiche Bedenken und Hinweise an die Verwaltung gegeben. Ganz grundsätzlich ist eine Bodenbevorratung immer zu begrüßen. Für Braunschweig wurde dies in der Vergangenheit allerdings eher punktuell als systematisch durchgeführt. Durch den Grundsatzbeschluss bekommt die Stadt mehr Einfluss auf die Gestaltung der Baugebiete. Erst in den Folgebeschlüssen wird jedoch klar werden, wie sich die Stadt die Bodenbevorratung konkret vorgestellt hat. In meinem Redebeitrag habe die Erwartungen der CDU an die Verwaltung verdeutlicht. Hören Sie mal rein... Weitere Quellen: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/baulandpolitischer-grundsatzbeschluss-2021.php Beschlusstext: https://ratsinfo.braunschweig.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1019231#searchword

So geht es weiter im Baugebiet Heinrich der Löwe

So geht es weiter im Baugebiet Heinrich der Löwe

In der Sitzung des Bezirksrates 213 am 3.März gab es einige Interessante Neuigkeiten zum Baugebiet Heinrich der Löwe (HdL) in Rautheim. Mit der Fertigstellung eines Teils der Straßen (Baufeld B) wird Mitte 2021 begonnen. In diesem Baubereich wird mit keinem größeren Bauverkehr mehr gerechnet. Anders verhält es sich mit dem nördlichen Teil des Baugebiets (um Fa. Görge herum). Dort entstehen zur Zeit 6 Mehrfamilienhäuser und weitere sind geplant sowie weitere Reihenhäuser. Die Straße direkt bei Görge ist bereits gewidmet und soll natürlich nicht mehr beschädigt werden. Insofern wird zur Zeit von Seiten des Projektentwicklers und der Stadt überlegt, ob eine weitere temporäre Zufahrt zu diesem Bereich von der Rautheimer Straße aus eingerichtet werden kann, um die Zufahrt aus Richtung Braunschweiger Straße ins Wohngebiet zu entlasten. Sollte dies klappen, würde über die anderen Straßen kein schwerer Bauverkehr mehr laufen und auch diese Straßen könnten fertiggestellt werden. Kita vielleicht schon im August fertig Die neue Kita könnte laut Projektentwickler MT-Massivhaus bereits zum neuen Kindergartenjahr im August fertiggestellt sein. Dies hängt allerdings auch noch von den Verhandlungen mit der Stadt ab. Für einige Bewohner des Baugebiets kommen die guten Nachrichten natürlich zu spät. Das ist verständlich, wenn man sehr früh bereits dort gebaut hatte. In einigen Fällen sind die Kinder zwischenzeitlich schon aus dem Kita-Alter herausgewachsen. Allerdings ziehen immer mehr Familien in das Baugebiet und für die käme die neue Kita passend. Bezüglich der Kita-Plätze befindet sich die Stadt ebenfalls in Abstimmung mit dem Projektentwickler. Dieser hatte vorgeschlagen an das bestehende Gebäude weitere Räume anzubauen, um damit die Kapazitäten zu erweitern. Mehr gebaut - richtig Dimensioniert? In der Sitzung wurde das Thema Anzahl der Wohneinheiten ausgiebig erörtert. Dazu kamen auch Bürgerfragen von den drei anwesenden Anwohnern der HdL. Eine Frage war z.B. wie es sein kann, dass mal eben anstelle der zunächst geplanten ca. 400 Einheiten nun rund 695 erstellt bzw. projekttiert sind. Zunächst muss man feststellen, das sich kein einziger Schwarzbau auf dem Baugebiet befindet, sondern die Bebauung über bestimmte Kennzahlen geregelt ist. Und selbstverständlich alles über Baugenehmigungen abgewickelt wird im Rahmen des Bebauungsplan und des Städtebaulichen Vertrags. Die Stadt hätte also zu jedem Zeitpunkt die Anzahl der Wohneinheiten wissen können. Im Städtebaulichen Vertrag sind alle Rahmenkennzahlen vereinbart worden und an diese Vorgaben hat sich der Projektentwickler gehalten. Ein Einflussfaktor, der die Anzahl der Wohneinheiten nach oben getrieben hat, ist die Quote für den sozialen Wohnungsbau. Die Mischung von Eigentumswohnungen und Sozialwohnungen ist aus Fördergebersicht und auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen ausgesprochen schwierig. Nur im Mietwohnungsbau ist eine klare Quotierung unproblematisch möglich. Da die Wohnungsgrößen für Anspruchsberechtigte festgeschrieben sind, mussten die Wohneinheiten entsprechend angepasst werden. Dies zusammengenommen, führte u.a. zu einer Erhöhung der Wohneinheiten, die zum Teil auch kleiner geworden sind. Aus gesamtstädtischer Sicht, ist diese Verdichtung zu begrüßen. Es gibt eine hohe Nachfrage nach Wohnraum in Braunschweig. Da die Rahmenbedingungen wie Kanalisation, öffentliche Parkplätze, Grünanlagen, Spielplätze, Kita, Schule etc. immer noch passen oder maßvoll angepaßt werden können, ergibt sich aus der Erweiterung der Anzahl der Wohneinheiten zur Zeit, aus meiner persönlichen Einschätzung heraus, keine größere Problematik. Zwei Autos ist eins zuviel? Und jetzt kommen wir zu einem höchst politischen Thema. Im Gegensatz zu Grünen und SPD sieht die CDU in Braunschweig eine schleichende autofeindliche Entwicklung, die sich an unterschiedlichen Punkten kristallisiert. Dazu gehören Parkplatzplanungen in Neubaugebieten genauso, wie die Dimensinierung des Verkehrsraumes. Im konkreten Fall wurden beispielsweise zahlreiche Reihenhäuser genehmigt, die nur einen einzigen PKW-Stellplatz haben. Schaut man sich im Gebiet um, stellt man sofort fest: fast alle Bewohner besitzen zwei PKWs. Das kann man kritisieren, ändert aber an der Situation nichts. Für diese PKWs gibt es de-facto keine vernünftige Planung. Man kann sich vorstellen, dass die vorgesehenen Besucher-Parkplätze dauerhaft von den Zweit-PKWs belegt sein werden. Die Dimensionierung der Straßen nimmt auf die Anzahl der PKWs ebenfalls keine Rücksicht. Man wird genau beobachten müssen, wie sich die Situation letztlich darstellt, wenn alle Straßen und Parkplätze fertiggestellt worden sind. Eine Nachjustierung dürfte dann aber schwer fallen.

Kaspar Haller erhält parteiübergreifende Unterstützung

Kaspar Haller erhält parteiübergreifende Unterstützung

Braunschweiger FDP unterstützt CDU-Kandidat Kaspar Haller Braunschweig, 15. Februar 2021. Schon die zweite große positive Überraschung: Anfang Januar schickte die CDU Braunschweig den parteiunabhängigen Kaspar Haller für die Oberbürgermeisterwahl ins Rennen. Und schon folgt die nächste erfreuliche Nachricht: Die FDP Braunschweig unterstützt den 37-jährigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler bei seinem Vorhaben, am 12. September Braunschweigs neuer Oberbürgermeister zu werden. „Die Unterstützung der Braunschweiger FDP für unseren Kandidaten zeigt deutlich, dass unser Vorschlag über Grenzen hinweg eine breite Basis findet. Wir haben den besten Kandidaten für neue Zeiten. Braunschweig kommt in Bewegung und sagt ‚Nein‘ zum Stillstand“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Carsten Müller. Kandidat Kaspar Haller freut sich über immer größeren politischen Rückenwind: „Es ist ein weiteres wichtiges Signal, dass mich die FDP als Oberbürgermeisterkandidaten unterstützt. Ich freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit und bin dankbar für das tiefe Vertrauen.“ Konstruktiv und Zukunftsmutig Ein konsensfähiger Kandidat ist der bessere Oberbürgermeister für diese Stadt. Kaspar Haller nimmt alle ernst und hört zu, um gemeinsam noch konstruktiver und zukunftsmutiger zu werden. Kaspar Haller steht für eine breite Unterstützung aus Braunschweig. Für eine Welle der Zuversicht für Braunschweig, für eine Vorwärtsbewegung für alle Menschen, die Braunschweig ihre Heimat nennen: gesellschaftliches Miteinander – alle zusammen. Digitalisierung – muss jeden mitnehmen und darf nicht spalten. Und Umweltschutz für heute und für alle kommenden Generationen in einer liebens- und lebenswerten Stadt. Auch globale Probleme müssen vor unserer Haustür Beachtung und Gehör finden. Gemeinsam mit vereinten Kräften Kaspar Haller krempelt die Ärmel hoch für Braunschweig: „Natürlich hat auch Braunschweig große Herausforderungen zu meistern. Aber als Familienvater und Unternehmer habe ich eine wichtige Sache gelernt: Herausforderungen können der allerbeste Nährboden für große Chancen werden, für große Erfolge, für Braunschweig. Lagerdenken muss der Vergangenheit angehören. Aus meiner politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit heraus mache ich allen die mitgestalten wollen ein Angebot: Zusammen und mit vereinten Kräften am dringend notwendigen Aufschwung Braunschweigs mitwirken. Dass mich die FDP auf diesem Weg unterstützt, macht mich froh und stolz.“ Carsten Müller betont, dass die CDU die Oberbürgermeisterkandidatur von Kaspar Haller als ein Angebot an alle in der Stadt sieht. Er legt Wert darauf festzustellen, dass in den kommenden Monaten das Interesse an einer Weiterentwicklung der Stadt herausgestellt werden soll und nicht das Trennende, welcher Partei ein Kandidat angehört beziehungsweise von ihr getragen wird. Pressekontakt: Dr. Doris Skala-Gast, E-Mail: dsg@kasparhaller.de, Telefon 01520 100 99 40

Neue Ansätze für Braunschweigs Innenstadt

Neue Ansätze für Braunschweigs Innenstadt

CDU-Kreisvorsitzender Müller und Oberbürgermeisterkandidat Haller nehmen den Impuls des AAI auf und fordern ein mutiges Handeln für Braunschweigs Innenstadt. BRAUNSCHWEIG (5. Februar 2021). Müller und Haller setzen sich dafür ein, die vorgestellten Ideen und Konzepte des AAI zu diskutieren und fordern eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Unternehmen, EigentümerInnen und BürgerInnen. „Wir begrüßen die Veröffentlichung des Impulspapiers "Braunschweigs Innenstadt im Umbruch" und stellen fest, dass eine fundierte Analyse der Situation sowie konstruktive Handlungsvorschläge in so einem relevanten Thema nicht von der Verwaltung, sondern aus dem Kreis des AAIs kommen“, führt CDU-Kreisvorsitzende Carsten Müller aus. Der von der CDU unterstützte Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters Kaspar Haller ergänzt: "Wir spüren schon jetzt, dass die Herausforderungen in Folge der Corona-Pandemie in vielen Bereichen ein Umdenken erfordern. Aus meiner Sicht schließt dies neben neuen Lösungsansätzen vor allem auch ein neues Verständnis der Zusammenarbeit zwischen Stadt sowie seinen Unternehmen und Bürgern mit ein. "Ich würde mir wünschen, dass sich möglichst viele BürgerInnen an dem Dialog zur Zukunft unserer Stadt aktiv beteiligen. Braunschweigs Bürger haben bereits bei "Denk Deine Stadt" bewiesen, dass sie sich für ihre Stadt begeistern. Viele dieser Ideen können nun eine Ergänzung zum angestoßenen Dialog sein und haben es verdient, endlich umgesetzt zu werden." Durch neue Geschäftsmodelle, tiefgreifende Änderungen im Einkaufsverhalten und neue Formen des Arbeitens, entstehen auch neue Formen der Mobilität sowie ein nachhaltigeres Verständnis von Umwelt und Lebensräumen. „Ein weiterer wesentlicher Trend ist die Reurbanisierung der Innenstädte. Wir werden, wie in vielen anderen Städten erleben, dass die Innenstadt neben einem Marktplatz für den Handel wieder zu dem zentralen Ort des Lebens und Wohnens sowie des politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Austauschs werden wird, der er bereits früher war“, sagt Haller. „Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit dem AAI, der Stadtverwaltung, der Industrie- und Handelskammer, den BürgerInnen sowie allen weiteren Akteuren. Unser Ziel ist es, uns bei der Entwicklung eines tragfähigen Konzepts aktiv mit einzubringen und im Dialog mit der Stadtverwaltung zudem konkrete erste Schritte zu identifizieren, die geeignet sind, die Herausforderungen für Braunschweig und seine Innenstadt erfolgreich zu bewältigen“, sagt Carsten Müller.“

Fahrradfahren in Braunschweig auf Top-Platz in Deutschland

Fahrradfahren in Braunschweig auf Top-Platz in Deutschland

Im aktuellen ADAC Monitor "Mobil in der Stadt" belegt Braunschweig wieder einmal einen sehr guten vorderen Platz unter insgesamt 29 Großstädten. In einer bundesweiten Umfrage ermittelte der ADAC, wie die Menschen die unterschiedlichen Mobilitätsangebote vor Ort einschätzen. Dabei schnitt Braunschweig im Bereich der Fahrradmobilität im oberen Drittel der befragten Städte ab. Fussgänger und der ÖPNV wurden relativ gut bewertet. Die Fahrradinfrastruktur lag ebenfalls im oberen Drittel der Skala, wo hingegen die Automobilität schlechter abschnitt. Hauptkritikpunkt war hier das Baustellenmanagemen, aber auch die Höhe der Parkgebühren und das nicht regelkonforme Verhalten von Fahrradfahrern. Die Vorteile Braunschweigs beim Fahrradverkehr lagen in der Umfrage insbesondere bei der guten und schnellen Erreichbarkeit von anvisierten Fahrzielen. Auch die Wegweisung für Fahrradfahrer und das Sicherheitsgefühl beim Radfahren selbst wurden positiv beschieden. Ausbaufähig sind hingegen unter den Radfahrern das nicht regelkonforme Verhalten anderer Radfahrer sowie von Fußgängern und Autofahrern. Quelle: https://assets.adac.de/image/upload/v1610982779/ADAC-eV/KOR/Text/PDF/ADAC-Monitor-2020-Internet-Sta%CC%88dtebericht-Braunschweig_cehlym.pdf

Weitere Beschränkungen obwohl 2,6 Mio. schon immun sind?

Weitere Beschränkungen obwohl 2,6 Mio. schon immun sind?

Die Zahl der Geimpften steigt täglich. Zuletzt waren es ca. 1 Mio. Menschen, die zumindest die erste Impfdosis erhalten haben. Allen geht das zu langsam. Kann man verstehen. Auf der anderen Seite gibt es rund 1,6 Mio. Menschen in Deutschland, die Covid-19 bereits hatten und genesen sind. Diese Zahl wird bei allen Statistiken nicht betrachtet, obwohl es doch recht wahrscheinlich ist, dass diese Menschen eine gewisse Zeit lang immun sind gegen Covid-19. Geimpfte plus Genesene sind schon 2,6 Mio. Menschen, also rund 3% der Bevölkerung, die über eine Immunität verfügen. Natürlich kann man sich nun noch weitere Beschränkungen in Bezug auf zwischenmenschliche Kontakte ausdenken, wie dies wohl auch am 19.1. passieren soll. Im Grunde spricht auch nichts gegen ein nächtliches Ausgangsverbot oder das konsequente Tragen von FFP2-Masken im ÖPNV oder ähnliche verschärfende Maßnahmen. Ein kompletter Lockdown inkl. aller Wirtschaftsbetriebe wäre aus meiner Sicht allerdings ein extremes Desaster, dass ggf. sogar ganze Lieferketten in die Knie zwingen würde.

Termine für Corona-Impfung ab 6. Januar per Hotline

Wie heute aus dem Braunschweiger Rathaus zu erfahren war, hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung angekündigt, ab dem 6. Januar eine Hotline für die Terminvergabe in den Impfzentren zu schalten. Die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen durch mobile Impfteams beginnen in Braunschweig am 4.Januar. Dem Land wurde ein Bedarf von 1.100 Impfdosen zur sofortigen Verimpfung sowie ca. 2.100 Impfdosen für die Folgewoche gemeldet. Alle anderen Senioren über 80 Jahren, müssen sich dann wohl oder übel per Hotline einen Termin im Impfzentrum besorgen. Das bereitet natürlich vielen große Probleme, denn hochbetagte, die alleine wohnen, sind bei weitem nicht so gut informiert, wie man manchmal glaubt. Besser wäre eine schriftliche Benachrichtigung per Post, wie in Bayern. Fragen zur Impfung Das Land hat eine Hotline zu allen Fragen rund um die Impfung eingerichtet. Unter der Nummer 0800 9988665 kann man von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr anrufen und sich schlau machen. Ob dies auch die Hotline-Nummer wird, für die Terminvergabe in den Impfzentren ist noch unklar. Update 04.01.2021:
Laut Stadt Braunschweig wird die Terminverbarung unter der gleichen Hotline-Nummer möglich sein, also unter 0800 9988665. Genauer Start der Hotline weiter unklar. Update 01.02.2021: Immer noch keine Impftermine verfügbar.
https://www.braunschweig.de/aktuell/impfzentrum/index.php

Stadthalle wird Impfzentrum

Stadthalle wird Impfzentrum

Die Braunschweiger Stadthalle wird Braunschweigs einziges Impfzentrum. Wie die Stadt heute mitgeteilt hat (Mitteilung Nr. 20-14913), wird zunächst nur die Stadthalle als Impfzentrum für Braunschweig eingerichtet. Demnach können dort 4 sogenannte Impfstraßen etabliert werden. Bei der Auswahl des Standortes waren insbesondere zu beachten: schnelle Verfügbarkeit der Liegenschaft ausreichende Anzahl an Parkflächen gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr getrennte Ein- und Ausgangsbereiche barrierefrei bzw. barrierearm ausreichende Anzahl an sanitären Anlagen räumliche Unterteilung der einzelnen Stationen bzw. die Möglichkeit, diese durch Raumteiler zu schaffen stabile Internetverbindung Lagerraum für den Impfstoff Das Impfzentrum soll bis 15. Dezember betriebsbereit sein. Als zweiten Standort ist die Volkswagenhalle geprüft worden. Da die Impfzentren mindestens bis 30.6.21 betrieben werden sollen und darüber hinaus, kolliert die Nutzung der VW-Halle mit möglichen anderen Nutzungen, so dass man sich zunächst ausschließlich auf die Stadthalle fokussiert hat. In der Stadthalle können bis zu vier Impfstraßen eingerichtet werden, in denen bei einem angenommenen Betrieb täglich (Montag-Freitag, 8 bis 18 Uhr) insgesamt bis zu 640 Bürgerinnen und Bürger geimpft werden könnten, auch in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Impfstoffes und des Personals. Diese Anzahl an möglichen Impfungen erscheint vergleichsweise gering. Bei einem Betriebsstart am 15.12. würde das bis 30.6.2021 eine Anzahl von nur 136 Arbeitstagen entsprechen, also 87.040 Menschen. Braunschweig hat allerdings ca. 248.000 Einwohner. Bei einer Impfquote von 60% müssten sich also 148.800 Menschen impfen lassen. Das entspräche 232 Arbeitstagen, was wiederum Herbst 2021 bedeutet. Wenn man so rechnet, bleibt uns die Corona-Krise noch recht lange erhalten. Aber das könnte sich natürlich recht schnell verbessern, wenn mehr Impfstoffe verfügbar und eine breitere Impfbereitschaft vorhanden sind. Update 16.12.2020: Leider habe ich bei der obigen Berechnung vergessen, dass beim Impfstoff von BionTech eine zweimalige Impfung erforderlich ist. Das bedeutet eine Halbierung der möglichen Impfungen bzgl. der Kapazität. Es dauert also alles wesentlich länger als angenommen. Mehr Infos: https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/impfzentrum.php

Weihnachtsmarkt in Braunschweig abgesagt, aber Winterstadtvergnügen kommt

Weihnachtsmarkt in Braunschweig abgesagt, aber Winterstadtvergnügen kommt

Der Weihnachtsmarkt in Braunschweig wurde von der Stadt heute abgesagt. Wie in einer Mitteilung des Wirtschaftsdezernats (20-14823) mitgeteilt wurde. In der Begründung heißt es: "Der notwendige zeitliche Vorlauf für die Braunschweig Stadtmarketing GmbH (BSM) und die Beschicker wäre auch bei einer späteren Lockerung zu kurz. Aufgrund der Verkürzung der Marktdauer und der zu erfüllenden Auflagen würden zudem Mehrkosten verursacht, die zu einem Defizit in Höhe von rund 50.000 Euro führen würden. Aus diesen Gründen ist die BSM zu dem Entschluss gekommen, den Weihnachtsmarkt abzusagen." Das war letztlich zu erwarten, weil zum bereits zahlreiche umliegende Weihnachtsmärkte abgesagt wurden und außerdem die Infektionslage eine derartige Veranstaltung kaum rechtfertigen würde. Darüber hinaus ist davon auszugehen, das der "Lock Down Light" noch über den November hinaus verlängert werden wird. Ein weihnachtlicher Hoffnungsschmmer bleibt aber dennoch: Alternative: Winterstadtvergnügen "Alternativ ist nun von der BSM in Abstimmung mit dem Schaustellerverband die Aufstellung von Verkaufsständen und Fahrgeschäften in der Braunschweiger Innenstadt wie bereits zum „stadtsommervergnügen“ geplant. Notwendige Freiräume für Besucher und insbesondere Abstandsregelungen zwischen den Ständen könnten so realisiert werden.
Beim „Winterstadtvergnügen“ sollen weihnachtlich dekorierte Verkaufsstände und ggf. auch Fahrgeschäfte in der Innenstadt platziert werden. Hier werden unter anderem Plätze wie Burgplatz, Domplatz, Platz der Deutschen Einheit, Platz am Ritterbrunnen, Schlossplatz und ggf. Kohlmarkt sowie Straßenzüge ausgewählt. " In dieser Aufzählung fehlt aus meiner Sicht noch das Magniviertel. Insgesamt kann man nur hoffen, dass diese Alternative auch wirklich realisiert werden kann. Schön wär´s doch - oder?

Breitbandausbau in Braunschweig: Förderung kommt

Breitbandausbau in Braunschweig: Förderung kommt

Die Fördermittel zur sogenannten "Weiße-Flecken-Förderung" in Braunschweig sind auf dem Weg. Die Stadt Braunschweig teilte mit (Mitteilung 20-14410), dass die Fördermittel von 2.320.000 Euro bewilligt wurden. Es wird darüber hinaus eine Co-Förderung der nBank von bis zu 25% (1.160.000 Euro) angestrebt, die restlichen Kosten trägt die Kommune. Die Gesamtinvestitionskosten betragen 4.640.000 Euro. Mit diesen Mitteln sollen ca. 550 förderfähige Adressen in Braunschweig an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden. Darunter sind 7 Schulstandorte, ca. 320 Adressen in Gewerbegebieten und rd. 230 Wohnadressen. Die Gebiete sind auf einer Karte der Stadt dargestellt (http://www.braunschweig.de/wirtschaft_wissenschaft/breitbandausbau/). Das Ausbauvorhaben muss nun noch europaweit ausgeschrieben werden. Davon unberührt bleibt natürlich der eigenwirtschaftliche Glasfaserausbau durch die Telekommunikationsunternehmen, insbesondere bei Neubaugebieten.

Bauwillige ab sofort gut informiert!

Bauwillige ab sofort gut informiert!

Bereits im Jahr 2018 beantragte die CDU-Ratsfraktion die Einrichtung einer Bauwilligen -Datenbank. Nach nochmaliger Beantragung im Fachausschuss im April 2020 wurde zumindest ein Newsletter eingerichtet, an dem sich nun alle Bauwilligen mit ihrer Mail-Adresse eintragen können -> Bauwilligen-Info Hintergrund der Einrichtung eines solchen Informationssystems ist, dass Bauwillige bei der Entstehung eines Baugebiets und den damit verbundenen Bebauungsplänen oft nichts wissen. Die im Vorfeld eines Baugebiets stattfindenden Bürgerinformationen sind aber sehr häufig wichtige meinungsbildende Veranstaltungen. Aus Sicht der CDU ist es daher wichtig, dass nicht nur die Bürger vor Ort, sondern auch die potentiellen Neubürger informiert werden und ggf. Ihre Meinung einbringen können.