• B.Hinrichs

Ohne Subventionen wird Photovoltaik keine Hilfe bei der Energiewende

Kürzlich diskutierten die Ratsmitglieder in Braunschweig über das Thema Photovoltaik. Man möchte unbedingt für viel Geld ausgeben, um städtische Dächer (11 Stück) mit Solarpanels auszurüsten. Mit einem interfraktionellen Antrag von SPD,B90/Grüne, Die Linke und BIBS soll nun auch noch geprüft werden, ob eine eigene Gesellschaft für die Förderung von Photovoltaik in Braunschweig gegründet werden könnte. Insgesamt hilft das beim Klimaziel natürlich überhaupt nicht weiter. Aus meiner Sicht liegt es an fehlenden Subventionen für Photovoltaik.

Zwar wird teilweise suggeriert, dass die Einspeiseentgelte Subventionen wären, sind sie aber nicht. Es sind umlagefinanzierte Gelder und keine öffentlichen Mittel und laufen darüber hinaus auch noch aus.

Natürlich kann man über lange Laufzeiten und Abschreibungen auch den Eigenverbrauch berechnen und den daraus entstehenden Sparvorteil. Mit solchen Konstrukten gelingt es m.E. nicht, private Eigentümer zu motivieren auf ihren Dächern Solarpanels zu installieren. Dafür wären 10 Jahres Abschreibungszeiträume mit einer Sonder-AfA nötig, z.B. ähnlich Baudenkmälern oder Bunkersanierungen. Nur so könnte die Anzahl der Solaranlagen erhöht und eine relevante Energiemenge produziert werden. Die kommunalen Anstrengungen, die von den o.a. Parteien initiiert wurden, sind dagegen lediglich Augenwischerei und dienen zur eigenen Gewissensberuhigung.

Hier geht es zum Förderprogramm der Stadt zum Thema regenerative Energien.