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Holwedestraße muss hochpreisiger Wohnstandort werden - sonst wird das passieren...

Aktualisiert: Aug 17

In der Holwedestraße befindet sich die Unfallklinik des Braunschweiger Klinikums. Im Rahmen des 2-Standorte-Konzeptes soll dieser Standort perspektivisch aufgegeben und das Gelände, samt Gebäuden verkauft werden. Die Unfallklinik wird entsprechend verlegt.


Die Diskussionlage ist zur Zeit, dass einige Organisationen auf dem Gelände des Klinikums soziale und/oder integrative Projekte realisieren wollen. Das ist durchaus wünschenswert, wäre die Finanzsituation des Klinikums und damit auch der Stadt nicht so angespannt.



Unfallklinik Holwedestraße
Unfallklinik Holwedestraße

Bei dem exorbinant hohen Defizit des Klinikums, muss ein entsprechend hoher Verkaufspreis erzielt werden. Jeder Euro des Verkaufserlöses geht in die Umstrukturierung des Klinikums und sichert damit den Vollversorger der Region und Arbeitsplätze. Deshalb gibt es dazu keine Alternative. Aus meiner Sicht bleibt an diesem Standort folglich kein Spielraum für andere Nutzungen; einzig hochpreisiger Wohnraum kann hier entstehen. Es bleibt abzuwarten, was der geplante städtebauliche Wettbewerb bringen wird.


Wo bleibt dann die soziale Komponente? Die Spielräume ergeben sich in unmittelbarer Nähe zur Holwedestraße, nämlich an der Rennelbergstraße. Das Land hat schon vor längerer Zeit erklärt, dass das Gefängnis aufgegeben wird und nach Wolfenbüttel umzieht. Bereits 2019 hatte die Verwaltung hier deutlich gemacht, dass sich die zum Teil unter Denkmalschutz stehenden Gebäude des Gefängnisses gut für soziale Einrichtungen eigenen würden (DS 19-11954). Es wurde sogar bereits ein Bebauungsplan aufgestellt (AP26). Das Gefängnis wird vorr. 2023 freigezogen, wenn die Umbaumaßnahmen in Wolfenbüttel abgeschlossen sein sollen. Dann könnte die Stadt das Areal kaufen und soziale und andere Wohnprojekte dort realisieren.





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