• B.Hinrichs

Clan-Kriminalität muss konsequent verfolgt werden

Die Niedersächsische Justizministerin Barabara Havliza (CDU) macht klare Ansagen: Clan-Kriminalität muss konsequent verfolgt werden. Auch scheinbare Kleinigkeiten, wie zum Beispiel ein Autokorso auf einer öffentlichen Autobahn, ist kein zu vernachlässigendes Delikt. Und obwohl nur rund 0,4% aller Straftaten in Niedersachsen mit Clan-Kriminalität in Verbindung stehen (Absolut ca. 1.900 Fälle), ist gerade diese Kriminalitätsthematik sehr präsent in der Öffentlichkeit und darf auch nicht verniedlicht werden.


Clan-Kriminalität: Rainer Bruckert, Carsten Müller und Barbara Havliza

In Niedersachsen gibt es nur wenige sogenannte "Hot-Spots" für Clan-Kriminalität; einer befindet sich in Salzgitter. Die Namen der Clan-Familien sind bekannt, überwiegend (85-89%) deutsche Staatsangehörige, an die jedoch aufgrund der engen Familienstrukturen, nur sehr schwer heranzukommen ist. Havliza bedauerte auch die noch unzureichende Präventionsarbeit in diesem Bereich. Der überwiegende Teil der Großfamilienmitglieder ist nicht kriminell, schweigt aber über die Machenschaften der kriminellen in der Familie.


Die Veranstaltung im CDU Haus in Braunschweig wurde von Rainer Bruckert moderiert, der den Weßen Ring Niedersachsen leitet und war von Carsten Müller (MdB) initiiert worden, der als Obmann des Rechtsausschusses im Deutschen Bundestag, ebenfalls mit dieser Thematik vertraut ist und sich für eine härtere Gesetzgebung einsetzt hatte.


Der Videomitschnitt der Veranstaltung kann auf der Facebookseite des CDU Kreisverbandes Braunschweig angeschaut werden.


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